Miller Robert Koller mit Laterna Magica Land in Sicht

Millers Bestiarium, gesungen und gezeichnet

„Im Herr Miller si Reis ins Morgeland“ ist eine absurde Kammeroper, die auf dem Reisetagebuch des Handelssoldaten Georg Franciscus Müller basiert. Der Elsässer segelte im 18. Jahrhundert um die Welt und hinterließ ein in holprigen Versen verfasstes Logbuch seiner Erlebnisse. Darin schildert er, wie die Schiffsbesatzung unter Hitze und Durst leidet, aber auch, wie sie das paradiesische Java entdeckt. Große Teile des Reisetagebuchs sind – typisch für die Zeit – als Bestiarium gestaltet. Sie erzählen von Haien, Walfischen und Kannibalen als übernatürliche, todbringende Kreaturen, wobei oft die Fantasie mit Müller durchgeht und er Trost im Gottesglauben sucht.

Der Komponist Matthias Heep hat Müllers Verse vertont, uraufgeführt wurde das Stück in einem Theater nahe Basel. Ich war während der Aufführung zusammen mit dem Bariton Robert Koller, dem Pianisten Jürg Henneberger und dem Satiriker Daniel Buser (bei der Premiere David Bröckelmann) auf der Bühne. Dort habe ich mit Live-Zeichnungen den leicht verrückten Seefahrer Müller alias Herr Miller zum Leben wiedererweckt.

„Ein Hingucker.“ (Basler Zeitung) – „Herrlich erfrischendes Theater.“ (Basellandschaftliche Zeitung)

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